Pressemitteilung vom 26. November 2001

Diözesan-Caritasverband Bamberg bei der Consozial

Auf der ConSozial2001 in Nürnberg, der 3. Fachmesse für den Sozialmarkt in Deutschland, war auch der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg mit eigenen Beiträgen vertreten.

Barbara Mosler-Stöhr, Leiterin des Kinderhorts St. Kunigund in Erlangen-Eltersdorf, erläuterte in einem Workshop, den sie zusammen mit Dr. Ursula Birner (Bamberg) hielt, Innovation und Widerstand bei der Einführung von Qualitätsmanagementsystemen in sozialen Einrichtungen. Als Beispiel diente das systematische Qualitätsmanagement DiCVQuM des Diözesan-Caritasverbandes Bamberg. Mosler-Stöhr warb dafür Widerstand als eine zunächst wertfreie Kraft zu sehen, die Identität durch Kontinuität zu sichern sucht. Für die Förderung oder Verhinderung von Veränderungen in einer Einrichtung seien vor allem die Führungskräfte entscheidend. Ihr Widerstand lasse sich überwinden, je stärker sie Erfahrungen, Wissen und Ideen einbringen könnten.

Josef Noppenberger, Abteilungsleiter im Diözesan-Caritasverband, zeigte in einem anderen, gemeinsam mit dem Bamberger Basis-Institut angebotenen Workshop Methoden auf, wie sich Qualität in sozialen Einrichtungen so entwickeln lässt, dass die Mitarbeiter stark daran beteiligt sind.

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