Pressemitteilung vom 26. November 2001

Caritas Fürth praktiziert Gleichstellung: Frau wird Geschäftsführerin

Der Caritasverband für Stadt und Landkreis Fürth setzt sich aktiv für die berufliche Gleichstellung von Frauen ein: Die Geschäftsführung des Verbandes wird Anfang Januar eine Frau übernehmen. Den Namen der zukünftigen Geschäftsführerin wollte Vorsitzender Günther Zwecker noch nicht nennen. Ab 2002 leiten dann immerhin bei zwei der 15 Stadt- und Kreis-Caritasverbände im Erzbistum Bamberg Frauen das Tagesgeschäft.

Die neue Geschäftsführerin des Fürther Caritasverbandes wird die Nachfolge von Erwin Schneider antreten, der Ende November in den Ruhestand geht. Schneider kam im Juni 1984 von der Bundesbahn, wo er als Revisor für alle Sozial-Einrichtungen wie Kantinen und Erholungsheime in Nordbayern zuständig war, zur Caritas. Dort baute er die Allgemeine Soziale Beratung, die Sozialstation und die Suchtberatung aus. Es entstanden neue Angebote wie Arbeit mit Gruppen Trauernder; Hospizarbeit; Partner-, Trennungs- und Scheidungsberatung; Arbeit mit Kindern aus Scheidungsfamilien; Hilfe für Schwangere; Gruppen für „Mütter nach der Kur“; Beratung für pflegende Angehörige; Selbsthilfegruppen für Frauen mit Esstörungen. Neu gegründet wurde 1987 die Sozialpädagogische Familienhilfe. Die Beratungsstelle für Arbeitslose Ifa nahm die Caritas 1986 gemeinsam mit Diakonie und Evangelischem Bildungswerk in ihre Trägerschaft. Die Zahl der Beschäftigten wuchs in Schneiders Amtszeit von 19 auf 52.

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