Pressemitteilung vom 22. August 2001

Frühjahrssammlung der Caritas erbrachte über 1,5 Millionen Mark

Die Caritas im Erzbistum Bamberg hat bei der diesjährigen Frühjahrssammlung ein Spendenergebnis in Höhe von 1.502.476,22 Mark erzielt. Davon entfallen 1.294.682,60 Mark auf die Haussammlung an Wohnungstüren, 193.228,23 Mark auf die Kirchenkollekte in katholischen Gottesdiensten und 14.565,39 Mark auf die Straßensammlung.

Dieses Ergebnis der vom 12. bis 18. März durchgeführten Sammlung hat jetzt Gerhard Öhlein, der stellvertretende Direktor des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg, bekanntgegeben. Es bedeutet einen leichten Rückgang von genau einem Prozent gegenüber der Frühjahrssammlung 2000.

Von den Spendengeldern verbleiben 40 Prozent in den Pfarreien für deren karitative Aufgaben; das sind in diesem Fall 602.718 Mark. 143.763 Mark entfallen auf den Caritasverband Nürnberg; die übrigen 14 Kreis-Caritasverbände erhalten zusammen knapp 378.000 Mark. Dem Diözesan-Caritasverband verbleiben für überregionale Aufgaben 331.962 Mark, der Rest geht an den Deutschen Caritasverband.

Der Reinerlös der Sammlung wird ausschließlich für karitative Zwecke verwendet; Verwaltungsaufgaben werden nicht aus den Spendengeldern finanziert. Die Caritas ist auf die Spenden angewiesen, da nicht wenige ihrer Aufgaben – etwa die Allgemeine Soziale Beratung – sich nicht aus der Kostenübernahme durch Sozialversicherungen oder aus Zuschüssen der öffentlichen Hand refinanzieren lassen. Gerade Gesten und Taten der Zuwendung entziehen sich der Abrechnungslogik von Kranken- und Pflegekassen. Dennoch will Caritas auf diese Formen praktizierter Nächstenliebe nicht verzichten, weil sie soziale Arbeit erst menschlich machen. Ebenso muss die Caritas ihr Engagement für Selbsthilfegruppen aus ihren eigenen finanziellen Mitteln bestreiten.


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