Pressemitteilung vom 22. Februar 2001

Ist Erziehung gegen Gewalt möglich? Tagung stellt Modelle vor

Die wachsende Gewaltbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen bereitet Sorge. In einer zunehmend undurchschaubaren Umwelt scheint Gewalt eine Strategie zu werden, das Leben in den Griff zu bekommen. Dabei ist Aggression nicht selten die Reaktion auf die Veränderung sozialer Verhältnisse und Ausdruck von Ohnmachts- und Minderwertigkeitsgefühlen. Anliegen von Erziehern muss es sein, jugendliche Gewalt bereits im Vorfeld zu verhindern, also präventive Maßnahmen gegen Gewaltbereitschaft zu ergreifen. Daher veranstaltet der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg zusammen mit der Diözesanstelle Familie, dem Familienbund der Katholiken und der Katholischen Elternschaft Deutschlands eine

Tagung "Ist Erziehung gegen Gewalt möglich?"
am Dienstag, 19. Juni 2001
im Freizeitwerk St. Heinrich in Bamberg (Kloster-Banz-Str. 11a).

Die Tagung will die Grundlagen präventiver Erziehung gegen Gewalt aufzeigen. In Workshops sollen Modelle für pädagogisches Handeln vorgestellt werden, darunter Antigewalttraining an Schulen, Peer-Konfliktlotsen und Zirkuspädagogik.

Information und Anmeldung bis 4. Mai bei
Fritz Skowranek, Diözesan-Caritasverband, Geyerswörthstr. 2, 96047 Bamberg,
Tel. (0951) 86 04-51, Fax (0951) 86 04-29.

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