Pressemitteilung vom 5. Juli 2001

Caritas dankt Patienten und Mitarbeitern für ihr Entgegenkommen bei der Übernahme der Malteser-Sozialstation in Bamberg

Vor einem Monat hat der Caritasverband für die Stadt Bamberg die Sozialstation der Malteser Hilfsdienst gGmbh in Bamberg in seine Trägerschaft übernommen. Dadurch mussten die beiden Sozialstationen des Caritasverbandes ab 1. Juni und damit gerade zu den Pfingstfeiertagen 47 zusätzliche Patienten versorgen. Für den „enormen Einsatz“, den die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser Situation gezeigt haben, möchten ihnen Vorsitzender Georg Kröppelt und Geschäftsführer Bernhard Poesdorf auch öffentlich ihren Dank aussprechen: „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich selbstlos eingebracht, um die Pflege der Patienten zu gewährleisten. Überstunden sind geleistet worden, einige haben auf freie Tage spontan verzichtet.“

Der Dank gilt ebenso den Patienten für ihr Verständnis und ihre Geduld. Gerade die schon bisher von der Caritas betreuten Pflegebedürftigen hatten einige Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müssen. So konnten die Pflegerinnen und Pfleger oft nicht zu den gewohnten Zeiten kommen. Die Patienten hätten diese vorübergehenden Beeinträchtigungen akzeptiert, zeigen sich Kröppelt und Poesdorf erleichtert. Inzwischen habe sich die Lage entspannt, zusätzliches Personal werde eingestellt.

Nachdem der Malteser Hilfsdienst entschieden hatte, sich in Bamberg aus der ambulanten Pflege zurückzuziehen, sah sich der Caritasverband für die Stadt Bamberg aus Verantwortung gegenüber den Patienten verpflichtet, die Aufgabe zu übernehmen, zumal die Malteser ein Fachverband der Caritas sind. Den Patienten des Malteser Hilfsdienstes wurde angeboten, zu den beiden Caritas-Sozialstationen zu wechseln. 47 Patienten nahmen den Vorschlag an, sieben, die im Bamberger Umland leben, wechselten zum Caritasverband für den Landkreis Bamberg.

Zusammen mit der Übernahme der Sozialstation der Malteser war ein Betriebsübergang vereinbart; der Caritasverband für die Stadt Bamberg sicherte zu, in die bestehenden Arbeitsverträge einzutreten. Von den 14 Mitarbeitern der Malteser, die zuvor in deren Sozialstation beschäftigt waren, haben sich aber letztlich nur drei entschlossen, in den Dienst der Caritas zu wechseln.


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